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Fitbod Alternative: Günstige und kostenlose Apps im Vergleich

GYMDONE Redaktion

Fitbod Alternative: Günstige und kostenlose Apps im Vergleich

Welche Fitbod Alternative zu dir passt, hängt davon ab, was du von der App erwartest. Fitbod stellt dir mit KI Workouts zusammen. Nach 3 kostenlosen Trainings brauchst du allerdings ein Abo, um weitere Einheiten zu starten und zu protokollieren. Im US-App-Store sind dafür 12,99 US-Dollar pro Monat oder 79,99 US-Dollar pro Jahr angegeben. Wenn du dir für weniger Geld einen Plan erstellen lassen möchtest, kommt eine Trainingsplan-App wie GYMDONE infrage. Sie erstellt Trainingspläne anhand der Muskelgruppen, die du trainieren möchtest, deiner Trainingsdauer, deiner Ausstattung und gelenkbedingter Einschränkungen. Hast du schon einen Plan und möchtest nur dein Training festhalten, reicht ein Trainingstagebuch mit kostenloser Version wie Hevy oder Strong. Wenn du gar nichts bezahlen möchtest, übernimmt ein einfacher, selbst erstellter Plan mit klaren Regeln zur Steigerung einen Großteil dessen, was ein Algorithmus macht.

Hier findest du einen ehrlichen Vergleich auf Basis der jeweiligen App-Store-Einträge und Hilfeseiten (geprüft am 28. Oktober 2026). Danach folgt ein Trainingsplan für drei Tage pro Woche, den du ohne KI-Abo nutzen kannst.

Was Fitbod gut macht

Bevor du wechselst, lohnt sich ein Blick darauf, auf welche Funktionen du verzichten würdest. Laut App-Store-Eintrag bietet Fitbod Folgendes:

  • Workouts, die auf dein Trainingsniveau, deine Ziele und die verfügbare Ausstattung zu Hause oder im Fitnessstudio abgestimmt sind;
  • eine Anpassung der nächsten Einheit an dein bisheriges Training, wobei die App aus deinen Änderungen lernt;
  • über 1.000 Übungen mit Videos aus mehreren Perspektiven und schriftlichen Anleitungen;
  • die Anbindung an Apple Health, Apple Watch, Strava und Fitbit;
  • die Möglichkeit, Trainern per E-Mail Fragen zum Krafttraining zu stellen.

Wenn du die App öffnen und jedes Mal ein neues, ausgewogenes Workout bekommen möchtest, macht Fitbod das gut. Die meisten suchen nach einer Alternative, weil ihnen der Preis zu hoch ist, sie ihren Plan stärker selbst bestimmen möchten oder die App nicht in ihrer Sprache verfügbar ist: Im US-Eintrag werden Englisch, Portugiesisch und Spanisch genannt.

Was Fitbod kostet und was du kostenlos nutzen kannst

Laut Fitbod-Hilfeseite können neue Nutzer die App mit 3 kostenlosen Workouts testen. Danach lassen sich ohne Abo keine Trainings mehr starten oder protokollieren. Am 28. Oktober 2026 sind im US-App-Store die folgenden In-App-Käufe aufgeführt. Die Preise unterscheiden sich je nach Land und können sich ändern.

Fitbod: Gratis-Test und Abo-Preise (geprüft am 28. Oktober 2026)
AngebotFitbod
Kostenlose Nutzung3 kostenlose Workouts, danach brauchst du ein Abo, um Trainings zu starten oder zu protokollieren
Monatsabo12,99 oder 15,99 US-Dollar pro Monat
Jahresabo79,99 oder 95,99 US-Dollar pro Jahr
Weiterhin aufgeführte ältere Abo-Preise7,99 bis 59,99 US-Dollar

Entscheidend ist also weniger die Frage „Kann ich Fitbod kostenlos nutzen?“, sondern ob du einen Algorithmus brauchst, der deine Übungen auswählt. Viele kommen mit einem festen Plan gut zurecht, den sie 6–8 Wochen lang wiederholen und dabei schrittweise steigern. Wie das funktioniert, erklären wir in unserem Leitfaden zur progressiven Überlastung.

Fitbod Alternative im Vergleich: GYMDONE und Hevy

Die Tabelle enthält nur Angaben aus den jeweiligen App-Einträgen oder Hilfeseiten. „Nicht angegeben“ bedeutet, dass die App die Funktion dort nicht erwähnt – nicht, dass es sie grundsätzlich nicht geben kann.

Fitbod und Alternativen im Vergleich laut eigenen Angaben
FunktionFitbodGYMDONEHevy
Trainingsplan für dich erstellen lassenKI-Workouts, die sich bei jeder Einheit anpassenPläne nach gewünschten Muskelgruppen, Trainingsdauer, Ausstattung und gelenkbedingten EinschränkungenHevy Trainer, im Pro-Abo
Eigene Trainingspläne erstellenJa, Lieblingsworkouts speichernJa, eigene TrainingspläneJa, bis zu 4 kostenlos
Sätze, Wiederholungen, Gewichte und Supersätze protokollierenJaJaJa
ÜbungsvideosÜber 1.000 Übungen686 ÜbungenJa
Trainingsverlauf und KörpermaßeTrainingsverlaufVerlauf, Körpermaße, trainierte MuskelnJa, 3 Monate kostenlos
Apple Health und Apple WatchJaJaJa
StravaJaNicht angegebenJa
Sprachen der App (US-Eintrag)31016
Jahrespreis (US-App-Store)79,99 oder 95,99 US-DollarJahresabos von 57,90 bis 69,99 US-Dollar aufgeführtHevy Pro: 23,99 US-Dollar; kostenlose Version ohne Werbung

Fitbod verändert dein Workout bei jeder Einheit. GYMDONE erstellt einen Plan passend zu deinen gewünschten Muskelgruppen, deiner Zeit, deiner Ausstattung und deinen Gelenken, den du anschließend absolvierst und protokollierst. Hevy und Strong sind vor allem Trainingstagebücher für alle, die bereits einen Plan haben. Hevy haben wir in unserem Ratgeber zu Hevy-Alternativen ausführlich verglichen. Unser Artikel zur passenden Trainings-App für Anfänger zeigt dir, worauf es bei jeder App ankommt.

Ein Trainingsplan für drei Tage pro Woche ohne KI-Abo

Ein Algorithmus übernimmt vor allem drei Aufgaben: Er sorgt dafür, dass du deine Muskelgruppen ausgewogen trainierst, wählt ein sinnvolles Gewicht und sagt dir, wann du es erhöhen solltest. Das schaffst du auch mit einem festen Plan und zwei Regeln. Bei diesem Ganzkörperplan wechselst du zwischen zwei Trainingstagen und trainierst dreimal pro Woche: zum Beispiel montags A, mittwochs B, freitags A und in der nächsten Woche B, A, B. Für Tag A brauchst du nur Kurzhanteln, deshalb eignet er sich auch für zu Hause.

  • Tag A3 × 8–123 × 8–123 × 10–123 × 10–123 × 30–45 s
  • Tag B3 × 10–123 × 10–123 × 8–122 × 10–152 × 12–15

Regel 1 – Startgewicht: Wähle ein Gewicht, mit dem du die obere Wiederholungszahl schaffst und noch 2–3 Wiederholungen übrig hättest. Wenn du unsicher bist, hilft dir unser Ratgeber zum richtigen Trainingsgewicht Schritt für Schritt weiter.

Regel 2 – Steigerung: Sobald du in jedem Satz die obere Wiederholungszahl mit sauberer Technik erreichst, erhöhst du das Gewicht beim nächsten Mal um die kleinste Stufe (1–2,5 kg bei Kurzhanteln, 2,5–5 kg an Geräten). Arbeite dich dann wieder bis zur oberen Wiederholungszahl vor. Pausiere zwischen den Sätzen bei den ersten beiden Übungen 1,5–3 Minuten und bei den übrigen etwa 60–90 Sekunden. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zur Pausenlänge zwischen den Sätzen.

Lege alle 6–8 Wochen oder dann, wenn du zwei Wochen in Folge keine Fortschritte machst, eine leichtere Woche mit weniger Sätzen ein. Wie das geht, steht in unserem Deload-Ratgeber. Notiere jeden Satz, damit du weißt, welche Leistung du beim nächsten Mal übertreffen möchtest. Mit einem Trainingstagebuch passt sich dieser Plan an deine Fortschritte an.

So wechselst du von Fitbod, ohne Trainingsfortschritte zu verlieren

  1. Notiere deine Trainingsgewichte. Halte für jede Hauptübung fest, mit welchem Gewicht und wie vielen Wiederholungen du deine letzten anstrengenden Sätze in Fitbod absolviert hast.
  2. Behalte deinen Trainingsverlauf. Laut Fitbod bleiben deine protokollierten Trainings nach der Kündigung im Tab „Log“ sichtbar. So kannst du deine bisherigen Werte später nachschlagen.
  3. Kündige das Abo dort, wo du es abgeschlossen hast. Die Fitbod-Hilfeseite erklärt die Schritte: auf dem iPhone in den Einstellungen unter deinem Namen und dann „Abonnements“, auf Android in der Google-Play-App.
  4. Starte den neuen Plan mit denselben Gewichten. Wiederhole in der ersten Woche deine bisherigen Gewichte und Wiederholungszahlen. Halte dich danach an die Steigerungsregel oben.

Häufige Fragen

Ist Fitbod kostenlos?

Du kannst Fitbod kostenlos herunterladen und 3 Workouts kostenlos absolvieren. Danach brauchst du ein Monats- oder Jahresabo, um Trainings zu starten und zu protokollieren.

Gibt es eine günstigere Alternative zu Fitbod?

Ja. Trainingsplan-Apps wie GYMDONE führen im US-App-Store günstigere Jahresabos auf. Trainingstagebücher wie Hevy und Strong bieten kostenlose Versionen mit Einschränkungen. Ein selbst erstellter Plan mit den beiden Regeln oben kostet nichts.

Brauche ich eine KI-App, um Fortschritte zu machen?

Nein. Fortschritte entstehen, wenn du regelmäßig trainierst und mit der Zeit das Gewicht oder die Wiederholungszahl steigerst. Eine App hilft dir beim Planen und Festhalten deiner Trainingswerte – unabhängig davon, ob sie KI nutzt.

Welche Alternative zu Fitbod eignet sich am besten für Anfänger?

Wähle eine App, die dir einen fertigen Plan liefert, die Ausführung jeder Übung zeigt und das Protokollieren einfach macht. Ein Ganzkörperplan für drei Tage pro Woche ist ein guter Einstieg, etwa der Plan oben oder unser Ganzkörper-Trainingsplan für 3 Tage pro Woche.

Quellen